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Hier der dritte Teil der Trilogie

▶ Bienen - Ein Volk und seine Königin 3/3 - YouTube.

Hier kommt der Zweite Teil

▶ Bienen - Ein Volk und seine Königin 2/3 - YouTube.

Auf Youtube habe ich die folgenden Videoclips zum Thema Bienenzucht mit vielen Informationen für interessierte Nicht-Imker gefunden

▶ Bienen - Ein Volk und seine Königin 1/3 - YouTube.

Der Ablauf eines Bienenjahres  läuft völlig unterschiedlich zum Menschenjahr. Die Bienen haben ihren eigenen Bio-Rhythmus. Auf das Bienenjahr komme ich an anderer Stelle zu sprechen.

Im Juli / August geht es mehr oder minder bereits auf sein Ende zu:

Draußen blüht es immer weniger. Einige Wiesen- und Feldblumen, aber auch viele Vorgärten haben natürlich noch eine Menge an Blüten anzubieten. Insgesamt ist die Menge der Blüten im Vergleich zum Frühjahr jedoch deutlich rückläufig.

Hierdurch ändert sich das Verhalten der Bienen im Stock deutlich: durch das geringere Nahrungsangebot werden nicht mehr so viele Flugbienen zum Ernten benötigt. Folglich geht die Brut in dieser Zeit deutlich zurück. Die Königin reduziert ihre Eiablage in die einzelnen Waben beträchtlich. Was jetzt noch ausgebrütet wird und entsteht, sind die sogenannten Winterbienen.

Durch die fehlende umfangreiche Blüte und wegen des vorher bereits eingetragenen Nektars und Honigs, haben sie einen wesentlich geringeren Stress als ihre Vorfahren: sie müssen nicht pausenlos in die Natur zur Nahrungssuche. Das hat zur Folge, dass sie länger leben. Diese Winterbienen können fast 6 Monate lang leben, also bis in das nächste Frühjahr hinein.

Um so weit zu kommen, müssen aber auch sie genügend Nahrung zur Verfügung haben. Juli und August sind die klassischen Monate der Honig-Ernte des Imkers. D. h. er nimmt den Bienen ihre angesammelten Vorräte weg für seine eigenen Zwecke. Diesen Verlust können die Bienen mangels entsprechenden Blüten nicht mehr ausgleichen.

Damit das Volk erfolgreich überwintern kann, muss deshalb vom Imker nach der Honigernte zugefüttert werden. Dadurch wird die fehlende Nahrungsmenge wieder ausgeglichen.

Zu diesem Zweck gibt es verschiedene Möglichkeiten und Verfahren:

allen gemeinsam ist, dass jedes Futter Zucker enthält. Manche Imker stellen sich den Futterteig selber her aus einer Mischung von Wasser, Zucker und Honig beispielsweise. Wer sich diese Mühe ersparen möchte, für den gibt es fertige Teige im Imkerfachhandel  zu kaufen. Diese sind entweder als ein riesiger Block von etwa 20 kg oder bereits portioniert in Scheiben von 2,5 Kg zu erwerben. Daneben gibt es noch flüssige Zuckerlösungen.

Diese Lösungen werden in spezielle Behälter gegossen und in der Beute auf die obersten Rähmchen der Zarge gestellt. Die Bienen können durch kleine Öffnungen hinein klettern und sich bedienen. Wichtig ist hierbei, dass den Bienen ein fester Halt geboten wird, damit sie nicht in die Zuckerlösung fallen und ertrinken. Das gilt besonders für offene Wannen, in denen die flüssigen Zucker den Bienen angeboten werden. Auf die Oberfläche müssen kleine schwimmende Inseln gelegt werden, die vom Rande her zu erreichen sind. Bienen sind Nichtschwimmer.

Die festen Teige werden ebenfalls oben auf die Rähmchen gelegt. Von dort holen sich die Bienen jeweils entsprechende Portionen und lagern sie ein.

Zufütterung: der Portionsbeutel liegt angeschnitten auf den obersten  Rahmen
Zufütterung: der Portionsbeutel liegt angeschnitten auf den obersten Rahmen

 

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