Christrosenhonig

23.000 Pflanzen Helleborus niger, gemeinhin als Christ- oder auch Schneerose bekannt standen bis zu ihrer vollen Blüte und dem nachfolgenden Verkauf im Gewächshaus eines auf Zierpflanzen spezialisierten Gärtners im benachbarten Kalbach. Beim Stammtisch der IG Riedberg – bekannt für die ein oder andere „Schnapsidee“ wie etwa den Kaiserschmarrnwettbewerb – wurde in einem Gespräch mit dem Gärtner der Gedanke geboren, was denn passieren würde, wenn man in das Gewächshaus ein Bienenvolk stellte…
Da die äußeren Bedingungen hinsichtlich Temperatur und Klima akzeptabel waren, transportierten wir im vergangenen Dezember ein Wirtschaftsvolk die zwei Kilometer nach Kalbach. Nach dem Abverkauf der Christrosen (aber noch vor der Saison für Stiefmütterchen und Frühlingsblüher) entnahmen wir drei Waben, in die etwas verdeckelter Honig eingelagert war. Da die Christrose nur in sehr geringem Maße als Nektarquelle taugt, waren nur gut 5% der Waben mit Honig belegt. Der Honig wurde nicht wie sonst geschleudert, sondern gepresst, um die größtmögliche Ausbeute zu gewährleisten: 310 gr.
Christrose in Blüte
Diese absolute Honigrarität wurde in Kleinstgläser à 30 gr abgefüllt und wird nun für einen guten Zweck versteigert! Eine kindgerechte, durch Pädagogen konzipierte Schautafel soll am Zugang zum Bienengelände aufgestellt werden, um Kindern – und natürlich auch Erwachsenen – den positiven Einfluss der Honigbiene auf das ökologische Gleichgewicht zu veranschaulichen.
Das Mindestgebot pro Gläschen beträgt EUR 10,00, Gebote werden bis Ostersonntag um 12:00 Uhr über die Kommentarfunktion des Blogs entgegengenommen.

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