Kalkbrut

Ich bin vor wenigen Wochen an einem Praktikumsabend im Frankfurter Imkerverein gefragt worden, ob ich eventuell ein weiteres Bienenvolk übernehmen würde und hatte ja dazu gesagt. Vor wenigen Tagen erhielt ich die Information, dass die in Betracht kommenden Völker aus dem Würzburger Raum an der Kalkbrut erkrankt seien. Damit tauchte dieses Wort zum ersten Mal für mich auf.

Bei Wikipedia habe ich dazu folgendes gefunden und hier hereinkopiert:

„Die Kalkbrut (Ascosphaerose) ist eine Krankheit der Westlichen Honigbiene. Sie wird durch den Pilz Ascosphaera apis verursacht.

Die Infektion erfolgt über Pilzsporen im Futter. Die Larven sterben nach dem Verdeckeln der Zelle im Streckstadium ab und es bilden sich Fruchtkörper, die die Pilzsporen enthalten. Die Krankheit ist dadurch erkennbar, dass die gedeckelten Zellen, die die so genannten Kalkbrutmumien enthalten, beim Schütteln der Brutwaben klappern. Diese Brutkrankheit tritt besonders bei schwachen Völkern auf und wird durch kühle und feuchte Witterung begünstigt.

Die Kalkbrut ist eine Faktorkrankheit. Da der Erreger Ascosphaera apis natürlicherweise in der Umgebung vorhanden ist, sind die zur Krankheit führenden Faktoren zu beseitigen.  Folgende Faktoren begünstigen die Kalkbrut: feuchtkalter Standort, schwach ausgebildeter Reinigungstrieb der Bienen. Folgende Bekämpfungsmaßnahmen können ergriffen werden: Standort wechseln bzw. Umweiseln, bei gleichzeitiger Entnahme der befallenen Waben.

Literatur[Bearbeiten]

Peter Claussen: Entwicklungsgeschichtliche Untersuchungen über den Erreger der als „Kalkbrut“ bezeichneten Krankheit der Bienen. Parey, Berlin 1921.

Weblinks[Bearbeiten]

http://www.bienen.de/wissenswertes_kalkbrut.php

via Kalkbrut – Wikipedia.“

 

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