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Im Frankfurter Niddapark habe ich am 27. Mai 2020 vor einem Volk meine Kamera aufgestellt und ein paar Minuten den dort herrschenden Flugbetrieb in Zeitlupe aufgenommen. Herausgekommen ist dabei der folgende Videoclip. Er hat etwas sehr beruhigendes an sich und ist dabei unfreiwillig fast wie eine Art Meditation geworden.

Draußen ist es heute, am 1. April 2020, zwar kühl, aber dort, wo die Sonne scheint, ist es angenehm warm. Unsere Bienen nutzen dieses herrliche Wetter aus und fliegen rege.

Ich habe dieses Wetter ausgenutzt und einfach von unseren Völker Photos hergestellt, die ich hier zeigen möchte:

Volk 11
Volk 12
Volk 13
Volk 14
Volk 21
Volk 22
Volk 23
Volk 31
Volk 32
Volk 33
Volk 34

Diese Völker leben allesamt in Beuten im Zandermaß.

Im letzten Jahr habe ich begonnen, spaßeshalber und um es für mich einfach einmal auszuprobieren, auch Bienenvölker in Dadantbeuten zu führen. Eines der Völker hat es nicht über bzw. sogar in den Winter geschafft.geschafft. Dafür lebt das andere um so munterer.

Bei diesem Volk habe ich sogar vor wenigen Tagen den Honigraum aufgesetzt.

Volk 44 auf Dadant
Volk 44, Dadant

Alle Völker bzw. alle Beuten haben bei uns jeweils ein unterschiedlich gestaltetes Anflugbrett. Die Ausnahme sind die Dadantbeuten. Im Gegensatz zu früher, als die Bretter noch unifarben gewesen sind, ist auf jedem Brett heute ein unterschiedliches graphisches Muster aufgebracht. Nicht die Farbe, sondern eher die verschiedenen Muster erleichtern den Bienen die Orientierung.

Kalt ist es heute draußen. Während wir imkern, bleibt die Temperatur im einstelligen Bereich und es wehr ein kalter Wind aus Osten. Trotzdem schauen wir einen Teil der Völker an. Allerdings tragen wir der Temperatur Rechnung und lassen die Bienenbeute nicht lange geöffnet.

Erstaunlicherweise herrscht vor den Fluglöchern doch deutlicher Flugbetrieb. Das hätte ich bei den "Wärme"verhältnissen von 8° nicht unbedingt erwartet. Die Sonne scheint allerdings auf und in die Fluglöcher hinein. Das könnte den Reiz dafür ausmachen.

Sechs Völker haben wir durchgesehen. Allen gemeinsam ist, dass sie gut in der Brut sind. Bei einigen sind die ersten Drohnen bereits im Aufbau. Hier sind die Zellen deutlich größer und breiter. Zum Teil sind sie sogar noch nicht ganz verdeckelt. Auch die hervorstehenden Buckel kennzeichnen sie eindeutig als Drohnenzellen. Das bedeutet für uns, dass wir demnächst mit den Drohnenrahmen arbeiten werden.

Für Newcomer: dies ist eine biologische oder biotechnische Methode zur Bekämpfung der Varroamilbe. Darüber demnächst mehr.

Die Brutnester sind überall gut angelegt, teilweise sogar richtig groß. D.h. dass in wenigen Tagen mehr Leben im Volk sein wird und wir uns über die weitere Planung Gedanken machen müssen: bald eine zweite Zarge als oberen Brutraum? Oder gleich einen Honigraum aufsetzen? Die Kirschblüte ist in der Regel so ein Zeitpunkt, ab dem es mit dem Honigraumaufsetzen losgehen kann.

Die Durchsicht heute lässt uns gut hoffen.

Durchsicht am 22.3.2020

Entgegen dem derzeitigen Trend in der Luftfahrt sind bei uns die Flüge voll ausgelastet. Hier wird auch nichts storniert oder reduziert, alle Flüge finden statt.

Wir haben heute, am 15. Lenzing des Jahres 2020, die erste Kontrolle der Beuten gemacht, den Totenfall aus dem Boden gekehrt. Alle Völker, die neulich noch gelebt haben, leben weiterhin und entwickeln sich jahreszeitengemäß gut. Also: keine Winterverluste in 2020...

Heute herrschen bei uns in Frankfurt ideale Wetterbedingungen. Draußen sind es angenehme 22 Grad bei wolkenlosem Himmel. Ideal, um auf der Wiese vor den Bienen zu picknicken. Dabei habe ich ein paar Photos geschossen, die ich nicht vorenthalten möchte.

Heinrich und Kunigunde am 1. Mai 2019
Kunigundes Flugbetrieb
Kunigunde
Kunigunde
Heinrich und Kunigunde (vrnl)
Ableger von Heinrich
Ableger aus dem Frankfurter Niddapark
Flugbetrieb
Flugbetrieb
Flugbetrieb

Bereits jetzt, Anfang Mai, haben wir unsere Stellfläche auf der Streuobstwiese zu etwa zwei Dritteln schon mit Beuten gefüllt. Das meiste davon sind gebildete Ableger. Momentan sind die Wachstumsbedingungen geradezu ideal. Wenn das so weitergeht, könnte es sein, dass es bei uns ein wenig eng werden könnte. Dabei haben wir noch nicht einmal eventuelle Bienenschwärme mit berücksichtigt.

Die mögliche Platzenge könnte mich ja vielleicht doch noch dazu verführen, mit der Königinnendoppelbetriebsweise zu starten. Hierbei stehen zwei Völker übereinander und sind durch ein Absperrgitter miteinander verbunden. Die oberen Bienen können und müssen sich mit den unteren das Flugloch miteinander teilen. Auf dieses Doppelvolk lassen sich dann später noch die Honigräume aufsetzen, die ebenfalls gemeinsam benutzt werden.

Auf der Streuobstwiese bei unseren Völkern ist viel los. Ich habe deshalb von einigen Völkern das Leben vor dem Flugloch photographisch festgehalten. Hier das Ergebnis:

Volk #21

Volk #22

Volk #24 - das Neue

Volk #24

Volk #41

Volk #42

Volk #52

 

Das Wetter ist morgens kühl und bewölkt mit 11 Grad Temperatur bei starkem Wind. Unter diesen Bedingungen ist es eher ungemütlich. Am Tag der Arbeit haben die meisten Menschen heute arbeitsfrei.

Nicht aber die Bienen. Sie kennen keine Feiertage und Ferien. Vormittags war wetterbedingt bei Ihnen nicht viel los. Ab Mittag ist es zunehmend sonniger und wärmer geworden. Entsprechend aktiver sind sie sich verhalten.

Zwei Tage zuvor haben wir die Völker durchgesehen. Deshalb ist es wenig sinnvoll, sie nach so kurzer Zeit wieder zu öffnen, sondern eher von außen zu betrachten.

Für Picknickgäste hat Matthias eine Führung bei den Bienen gegeben. Ich war später gegen 17 Uhr zum Photographieren dort. Enorm, wie unterschiedlich die Völker beschaffen sind. Da stellen sich sofort Parallelen zu einzelnen Menschen ein: einige sind träge und faul, andere sehr fleißig und arbeitsam, andere wursteln sich einfach nur so durch das Leben.

Vor allem beim neuen Volk brummt es vor Aktivitäten. Auf seinem Anflugbrett und vor dem Flugloch herrscht teilweise Hochbetrieb wie auf dem Frankfurter Flughafen. Von allen unseren Völkern ist dieses am fleißigsten. Es schreit förmlich danach, in den nächsten Tagen einen Honigraum aufgesetzt zu bekommen.

Hier ein paar der Photos:

Sehr schön sind hier die Pollenhöschen an den Hinterbeinen zu erkennen

 

 

Heute, 7.4.2018, war der erste "richtige" Frühlingstag. Nachmittags habe ich bei den Bienen photographiert und zeige hier ohne große Kommentare ein paar Bilder. An den Bienenstöcken herrscht reger Flugbetrieb. Bienen mit gelben Knubbeln an den Hinterbeinen, den Pollenhöschen, kehren zurück. Morgen schauen wir in die Völker hinein.

Zwergzwetschge

Zwergzwetschge

Zwergzwetschge, der erste Obstblüher

Haselblüte - am Ende ihrer Zeit

Birnenknospen

Flugloch

Flugloch

Heimkommen

Einflugschneise

Kommen und Gehen

Start- und Landebahn

Weinbergpfirsich

Weinbergpfirsich

Auch Bienen haben Durst - Bienentränke mit Korken als Schwimmhilfe

Letzte Woche war es (für die Bienen) angenehm kühl bis kalt, um in die Wintertraube und damit in die brutfreie Zeit zu gehen. Jetzt ist es mit Tagestemperaturen bis zu 12 Grad bereits wieder zu warm.

Bei einem Spaziergang heute nachmittag habe ich die ersten aufgehenden Knospen der Salweide entdeckt (und natürlich photographiert):

Knospe einer Salweide am 23.11.2016
Knospe einer Salweide am 23.11.2016

Knospe einer Salweide am 23.11.2016
Knospe einer Salweide am 23.11.2016

Das erste Weidenkätzchen kündigt sich im Bild oben bereits an.

Auch bei den Bienen war Flugbetrieb, wenn auch gering.

Bienen am 23.11.2016 bei 12 Grad Außentemperatur
Bienen am 23.11.2016 bei 12 Grad Außentemperatur

Bienen am 23.11.2016 bei 12 Grad Außentemperatur
Bienen am 23.11.2016 bei 12 Grad Außentemperatur

Bienen am 23.11.2016 bei 12 Grad Außentemperatur
Bienen am 23.11.2016 bei 12 Grad Außentemperatur

Im Lauf der Woche soll es zum Glück wieder kälter werden. Das ist unbedingt nötig, damit die Bienen in ihre Winterruhe und Winterpause gehen können, also nicht weiter brüten.

 

Heute, am Mittwoch, den 20. April 2016, war in dieser Woche der erste und wohl auch einzige warme Frühlingstag. Mit meiner Kamera habe ich deshalb nachmittags ein paar Bilder festgehalten, die ich als Galerie einfach hier anhänge.

Einfliegende Bienen
Einfliegende Bienen

Landende Bienen vom Volk San Marco
Landende Bienen vom Volk San Marco

Zurückkehrende Bienen mit Pollenhöschen
Zurückkehrende Bienen mit Pollenhöschen

Im Landeanflug
Im Landeanflug

Bienen im Landeanflug
Bienen im Landeanflug

Kirschblüte auf unserer Streuobstwiese
Kirschblüte auf unserer Streuobstwiese

Am 2. April 2016 bin ich mit meiner Kamera auf der Streuobstwiese unterwegs gewesen und habe von den Bienenvölkern Photos gemacht. Für mich ist es ein überraschendes Vergnügen gewesen zu sehen, wie rapide das neue Leben in den Bienen und Bienenvölkern entsteht und aus der Ruhe der Wintertraube ein Sturm der Vermehrung wird.

Nach neuen neurowissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren sich Bienen weniger an Farben, wie wir es bisher jahrelang angenommen haben, sondern vielmehr an graphischen Strukturen und Elementen. Aus diesem Grunde habe ich die einfarbige Bemalung der Anflugbretter aufgegeben und stattdessen graphische Muster aufgemalt. Die Entwürfe hierzu stammen zum Teil aus dem Downloadbereich der Hessischen Imker, zum anderen Teil sind sie von mir beim Malen erst entstanden.

Einen Teil der Bilder zeige ich hier im Blog.

02.04.2016 Flugbetrieb am Volk San Marco
02.04.2016 Flugbetrieb am Volk San Marco

02.04.2016 Anflug zum Volk San Marco
02.04.2016 Anflug zum Volk San Marco

02.04.2016 Anflug zum Volk San Marco
02.04.2016 Anflug zum Volk San Marco

02.04.2016 Anflug zum Volk San Marco
02.04.2016 Anflug zum Volk San Marco

02.04.2016 Anflug zum Volk San Marco
02.04.2016 Anflug zum Volk San Marco

02.04.2016 Flugbetrieb. Bienen mit dicken Pollenhöschen
02.04.2016 Flugbetrieb. Bienen mit dicken Pollenhöschen

02.04.2016 Flugbetrieb
02.04.2016 Flugbetrieb

02.04.2016 Flugbetrieb an der Landebahn und Einflugschneise
02.04.2016 Flugbetrieb an der Landebahn und Einflugschneise

02.04.2016 Anfliegende Bienen zum Volk der Jugendgruppe
02.04.2016 Anfliegende Bienen zum Volk der neuen Imker-Jugendgruppe in Frankfurt

Heute nachmittag habe ich endlich damit begonnen, die leeren Plastikbehältnisse, in denen vorher unser Bienenfutterteig war, zu entfernen. Dies war der Hauptanlass, heute zu den Bienen zu gehen. Der Nebenanlass war natürlich auch zu sehen wie es den Bienen wohl gehen mag.

Das Wetter bei uns heute am Nachmittag war sonnig, die Temperatur war bei 11 bis 12 Grad gewesen. Bevor ich die Beuten geöffnet habe, habe ich zuerst einfach mal ein paar Minuten auf das Einflugloch mehrerer Völker geschaut und beobachtet, was dort so alles passiert oder auch nicht passiert. Trotz der relativ niedrigen Temperaturen herrschte ein geringer Flugbetrieb. Mit meiner Kamera habe ich ein paar Aufnahmen davon gemacht. Erstaunlich war für mich, dass es zu dieser trachtlosen Zeit noch immer Bienen mit Pollenhöschen gibt (jeweils auf beiden Seiten des Fluglochs zu erkennen):

Pollenhöschen an heimkehrenden Bienen Ende Oktober 2015
Pollenhöschen an heimkehrenden Bienen Ende Oktober 2015

Wenige Augenblicke später kam eine Biene aus dem Flugloch heraus, die eine tote Biene gerade entsorgte und über Bord warf:

Eine tote Biene wird aus dem Bienenstock getragen.
Eine tote Biene wird aus dem Bienenstock getragen.

Beim Abräumen der Plastikummantelungen unserer Futterteige konnte ich immer wieder einen kurzen Blick von oben in die Völker werfen. Nach meiner Einschätzung stehen unsere Völker gut da. Ich bin gespannt, ob sie alle den kommenden Winter überleben. Wenn ja, dürfte es im kommenden Jahr eine noch reichere Honigernte geben als in 2015. Vor allem habe ich mir vorgenommen, konsequent die Ableger- und Jungvolkbildung durchzuführen, um auf diese Weise später starke Völker zu erzeugen. Doch davon berichte ich zu einem späteren Zeitpunkt mehr.

 

 

29. Juli 2015

Inzwischen stehen 16 Beuten auf der Streuobstwiese.  Entgegen unserer ursprünglichen Absicht haben wir vor zwei Wochen noch einen neuen Ableger gebildet als Sammelbrutableger. Das heißt, er stammt aus mehreren Völkern, in denen es durch rege Bautätigkeiten der Bienen zu eng geworden ist, so, dass dort Platz geschaffen werden musste.

Wir haben in diesem Jahr relativ viele Schwärme gefangen und Ableger erstellt. Hier die Ableger:

Zwei Sammelbrutableger aus dem Jahr 2015. Der linke ist so stark gewachsen, dass bereits ein zweiter Brutraum aufgesetzt werden musste.
Zwei Sammelbrutableger aus dem Jahr 2015. Der linke ist so stark gewachsen, dass bereits ein zweiter Brutraum aufgesetzt werden musste.

Der neue und letzte Sammelbrutableger des Jahres 2015
Der neue und letzte Sammelbrutableger des Jahres 2015

Links ebenfalls ein starkes Volk, rechts ein Ableger aus diesem Jahr.
Links ebenfalls ein starkes Volk, rechts ein Ableger aus diesem Jahr.

Und nun die Schwärme, wobei ich zwei nicht photographiert hatte:

Zwei Schwärme. Der linke aus dem Jahr 2014, leider wenig ertragreich; der rechte aus dem Jahr 2015 mit dem Namen San Marco, äußerst baufreudig.
Zwei Schwärme. Der linke aus dem Jahr 2014, leider wenig ertragreich; der rechte aus dem Jahr 2015 mit dem Namen San Marco, äußerst baufreudig.

Die beiden nicht abgebildeten Schwärme hatten schon so ihre Besonderheiten: der eine, genannt "Schwarmolino" war sehr klein gewesen. Es handelte sich hierbei um einen Nachschwarm. Er kam anfangs überhaupt nicht in die Gänge. Erst nachdem wir ihm eine Carnica-Reinzuchtkönigin zugesetzt hatten, setzte die Bruttätigkeit und damit die Vermehrung gut ein. Auch der andere Schwarm erhielt eine neue Carnica-Reinzuchtkönigin. Diese Dame scherte sich zunächst überhaupt um ihre eigentliche Aufgabe, die des Eierlegens. Sie war im Volk zu sehen, aber es gab keinerlei Bruttätigkeit. Dann plötzlich lagen in den Waben zwei Eier oder zum Teil auch verkrüppelte Eier. Aus Fortbildungen habe ich im Hinterkopf gehabt, dass so etwas bei jungen Königinnen initial schon mal geschehen kann und blieb deswegen gelassen. Diese Ruhe hat sich ausgezahlt, denn inzwischen legt die Königin mit der Nummer 10 völlig normale Eier und ihr Volk beginnt zu wachsen.

Begeistert sind wir vom ersten auf dem Riedberg gefangenen Schwarm, der eine unglaubliche Bau- und Bruttätigkeit entwickelt hat. Nach seinem "Entdecker", der uns darüber informiert hatte, habe ich ihn San Marco genannt. Der im Frankfurter Berg neben der A661 gefangene Schwarm des letzten Jahres hingegen, hat uns mehr als enttäuscht. 2014 erhielt er eine Königin mit grünem Punkt, als aus dem Jahre 2014 stammend. Die Bruttätigkeit und damit die Vermehrung ließ jedoch sehr zu wünschen übrig. So rege im letzten Jahr die Bautätigkeit und Vermehrung war, so lahm war sie in diesem Frühjahr und Sommer. Entsprechend gering war auch der Honigeintrag. Erst mit dem Wechsel der Königin, wieder eine Carnica-Reinzuchtkönigin, nahmen Brut- und Sammeltätigkeit zu. Honig haben wir jedoch in diesem Jahr von diesem Schwarmvolk nicht geerntet.

Zweimal haben wir Honig geerntet. Insgesamt sind es etwa 140 Kilogramm. Mit dieser Menge bin ich durchaus zufrieden. Schließlich ist es erst das zweite Mal, dass wir Honig gewonnen haben. Mag die Völkerzahl mit jetzt 16 hoch erscheinen, den Honig haben wir nur von sechs Völkern entnommen. Von daher ist das ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis. Mit Glück steigert sich die Menge im nächsten Jahr noch weiter ...

Das setzt voraus, dass alle Völker gut über den Winter kommen werden. Mitten im Sommer mag es merkwürdig klingen, über den Winter zu schreiben. Aber bienenmäßig steht er bald an. Die Tracht ist weitgehend vorbei. Natürlich blüht bei uns auf dem Riedberg noch vieles, so dass die Bienen weiterhin Nektar eintragen können. Diese Menge reicht allerdings zum Überleben im Winter nicht aus. Deshalb ist es unsere imkerliche Aufgabe, für die Bienen zu sorgen und ihnen nach der Honigentnahme Ersatzfutter zu geben, das sie anschließend als Wintervorrat einlagern können. Im letzten Winter haben bei uns drei Völker nicht überlebt. Schlußendlich bin ich zu der Einsicht gelangt, dass sie uns verhungert sein müssen. Das war traurig und tat weh und es schmerzt auch jetzt noch. Diese Erfahrung möchte ich kein zweites Mal machen müssen. Deshalb wird in diesem Jahr sehr viel konsequenter und nach Gewicht aufgefüttert. Dazu kommt noch ein eigener Blogbeitrag.

Zuletzt: ein schmerzhaftes Thema sind die erlittenen Bienenstiche. Zwar waren sie in diesem Jahr deutlich weniger an Zahl als im letzten Jahr, dafür waren sie um so heftiger. 2014 war der Stand zwischen mir und Matthias 14:4, 2015 ist es 5:8. Meine persönliche Konsequenz daraus in diesem Jahr -  auch inzwischen auch die von Matthias - geimkert wird nur noch unter Schutzkleidung!

Heute, am 8. April 2015, war ich wieder auf der Streuobstwiese, um die gerodete Fläche weiter einzuebnen. Neben diesen Arbeiten war am Mittag ein lautes Gesumme und Gebrumme zu hören. Die Bienen hatten es heute bei dem schönen Wetter besonders eilig auszufliegen und Pollen einzutragen. Mit meiner Kamera habe ich ein paar Photos geschossen. Sie lassen den gewaltigen Betrieb nur erahnen. Schön zu erkennen sind jedoch die Pollenhöschen an den Beinen. Dort sammeln die Bienen den Blütenpollen für den Transport in ihren Stock. Je nach Blüte sieht der Pollen andersfarbig aus.

Betrieb am Flugloch am 8. April 2015
Betrieb am Flugloch am 8. April 2015

 

Betrieb vor dem Flugloch am 8. April 2015
Betrieb vor dem Flugloch am 8. April 2015

 

Betrieb vor dem Flugloch des Volkes Nr. 4 am 8. April 2015
Betrieb vor dem Flugloch des Volkes Nr. 4 am 8. April 2015

Die nächsten Tage soll es deutlich wärmer werden. Für die Bienen bedeutet dies, dass der Brutbetrieb rasant steigt und somit in knapp drei Wochen die Bienenbevölkerungszahlen zu explodieren beginnen.

Für uns als Imker heißt es nun aufzupassen und rechtzeitig die Bruträume zu erweitern oder gar schon die Honigräume aufzusetzen.

Parallel dazu beginnt nun auch die biologische Behandlung gegen die Varroamilben: wir werden in jede Beute sogenannte Baurahmen oder Drohnenrahmen einhängen, die die Bienen für die Brut von Drohnen verwenden. Diese Rahmen sind leer, also ohne Mittelwände. Die Bienen bauen sie mit Drohnenwaben aus, die etwas größer als die von den Mittelwänden vorgegebenen Waben für die weiblichen Bienen sind. In der Drohnenbrut sammeln sich die meisten der Varroamilben. Durch Entfernen der Drohnenbrut halten wir die Milbenzahlen klein.

Heute war der erste warme Tag nach dem Winter, die Temperatur stieg auf ein Maximum von 14,5 Grad.

Ich nutzte diese Gelegenheit, um nach den gestrigen ersten Beobachtungen und der Völkerschau mit der ActionCam den Flugbetrieb an den Bienenstöcken zu filmen. Vor den einzelnen Fluglöchern war der Betrieb sehr unterschiedlich. Von fast noch null bis zu äußerst rege reichte die Skala hierbei. Viele Bienen trugen orange- oder gelbfarbene Pollenhöschen. Pollen ist jetzt die erste Eiweißquelle nach dem Winter und dient vor allem der Aufzucht von neuer Brut. Faustregel: je mehr Pollen desto stärker die Brut und damit das Volk.

Den Link zu Youtube habe ich nachfolgend eingefügt:

 

Mit unseren Völkern hatten wir teilweise Probleme. Aus dem Volk 1 zog während wir am Imkern waren, ein Schwarm aus. Vermutlich hat auch das Volk 4 geschwärmt, denn dort waren keinerlei Eiablage oder Larven geschweige denn eine verdeckelte Brut zu erkennen.

Ins Volk 1 habe ich eine unbegattete Königin und ins Volk 4 eine begattete Königin gesetzt.

Nach wenigen Tagen hat sich bereits am Flugloch ein erkennbar intensives Treiben wieder eingestellt.

Im Clip zeige ich ganz links das vor sechs Tagen eingefangene Schwarmvolk und ganz rechts das Restvolk 1. Bei allen Völkern herrscht (wieder) reger bis sehr reger Flugbetrieb. Das läßt auf eine gesunde weitere Entwicklung hoffen. Die Völker, denen eine Königin zugesetzt worden ist, sind frühestens nach 10 Tagen wieder zu öffnen und zu kontrollieren. Noch ist diese Zeit nicht vorbei.

 

 

 

Die letzten Tage geht es sehr aktiv bei unseren Bienen zu. Die Weide und die Hasel blühen, weitere Frühblüher sind ebenfalls schon mit ihren Blüten erschienen.

Zudem war es vom Wetter her sonnig und warm.

Heute habe ich am späten Nachmittag folgenden Clip aufgenommen, der den regen Betrieb aller unserer drei Völker zeigt:

Am 8. März 2014 war das Wetter frühlingshaft schön. Unsere Bienen stehen auf einer Streuobstwiese. Hasel und Salweiden sind in unmittelbarer Nähe. Beide liefern als Frühblüher den ersten Pollen und damit Eiweiß für die neue Brut.

8. März 2014: An diesem warmen Tag herrscht ein sehr reger Flugbetrieb. Die heimkehrenden Bienen haben an den Beinen gelbe Flecken, die Pollenhöschen.
8. März 2014: An diesem warmen Tag herrscht ein sehr reger Flugbetrieb. Die heimkehrenden Bienen haben an den Beinen gelbe Flecken, die Pollenhöschen.

 

Mit meiner DigiCam habe ich vom  Volk 2 einen Videoclip aufgenommen. Der sehr rege Flugbetrieb der Bienen ist hierauf gut zu erkennen. Um ihn hier zeigen zu können, mußte ich ihn jedoch in Youtube hochladen. Hier der Link dazu:

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