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Honigraum erweitert

Wie ich von mehreren Imkern erfahren habe, wird in diesem Jahr bei vielen Völker der Honigraum nicht angenommen. Statt dessen wird der Nektar nach unten in die Bruträume eingetragen.

Bei einem Volk, (Nr. 2 mit dem blauen Anflugbrett) wurde der aufgesetzte Honigraum, auch mitten im Rapsfeld, überhaupt nicht ausgebaut und angenommen. Dafür sind in den Bruträumen 1 und 2 sehr viele Waben voll mit Honig und bereits verschlossen.

Das erklärt rückwirkend möglicherweise auch das enorme Gewicht der Beuten beim Wandern ins Rapsfeld. Zugleich könnte es auch den Bienenbart erklären, den wir vor ein paar Tagen dort gesehen hatten.

Aus den beiden Bruträumen habe ich insgesamt sechs volle Rahmen mit Honig entnommen und in eine neue Zarge eingehängt. Mit Mittelwänden habe ich die entfernten Rahmen im Brutraum und die fehlenden Rahmen in der Honigraumzarge aufgefüllt.

Die Bienen lagern den Honig als Futtervorrat möglichst weit entfernt vom Flugloch ein. Aus diesem Grund habe ich die neue Zarge auf den alten, noch nicht ausgebauten Honigraum aufgestellt. Das hat zudem sehr praktische Gründe: um ganz oben im Bienenstock zu wirtschaften müssen die Bienen durch den leeren Honigraum hindurch, so dass die Chance besteht, das er ebenfalls demnächst ausgebaut wird.

 

Der Honigraum des im Bild rechten Volkes (blaues Anflugbrett) war völlig leer. In den Bruträumen hingegen sind mehrere Waben voller Honig. Sie wurden nach ganz oben in einen 2. aufgesetzten Honigraum gehängt und durch Mittelwände ersetzt.
Der Honigraum des im Bild rechten Volkes (blaues Anflugbrett) war völlig leer. In den Bruträumen hingegen sind mehrere Waben voller Honig. Sie wurden nach ganz oben in einen 2. aufgesetzten Honigraum gehängt und durch Mittelwände ersetzt.

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