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Zugegeben, das Wort klingt für "normale" Ohren zunächst ungewöhnlich. Bei Sonnenblumen denkt jeder sofort an etwas Schönes, Helles. Die meisten Sonnenblumen, die heute angepflanzt werden, sehen nur schön aus. Mehr nicht. Sie geben in den meisten Fällen zwar Pollen für die Bienen, aber keinen Nektar.

Im Internet habe ich nach Sorten gesucht, die in diesem Sinne bienenfreundlich sind. Ich bin damit etwas spät dran im Jahreslauf, lasse mich davon jedoch nicht irritieren. Zumal sie noch lange ausgesät werden können...

Eine alte Sorte Sonnenblumen, die Nektar abgibt

 

eine weitere nektarspendende Sorte

Der theoretische Vorteil dieser Sorten: sie würden dann blühen, wenn die normale Tracht beendet ist und somit den Bienen noch am Ende des Sommers Nahrung geben.

Heute (24.6.2018) habe ich die Samen in Töpfen ausgesät. Die Keimdauer beträgt bis zu 18 Tagen. Sobald sie ausgepflanzt worden sind, werde ich davon berichten.

Heute am 29.6.18, 5 Tage nach der Aussaat haben die ersten der Sonnenblumen bereits gekeimt. Das Ergebnis ist hier zu sehen. Wenn die Entwicklung dann in diesem Tempo weitergeht, dürfen die Bienen in der trachtlosen Zeit sich über das zusätzliche Nahrungsangebot sehr freuen.

Sonnenblumen - 5 Tage nach der Aussaat
Sonnenblumen - 5 Tage nach Aussaat

In der heutigen Onlineausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung FAZ steht der folgende interessante Artikel. Zudem sind hier mehrere Links zum gleichen Thema:

Kampf gegen Insektensterben

In der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung steht hierzu ein sehr lesenswerter Artikel in der Wochenbeilage "Forschung und Lehre (13.6.18) mit der Überschrift: "Das geistige Leben der Bienen"

Neueste Forschungsergebnisse zeigen auf, dass Bienen planen und lernen können, Situationen durchzuspielen, Konsequenzen voraussehen und sogar unterschiedliche emotionale Zustände erleben können. Sie können Gesichter erkennen und bis drei zählen. Sie können strategisch denken und sich beispielsweise, wenn sie zwischen mehreren Orten hin- und herfliegen müssen, die dafür kürzeste Route planen.

Diese und andere spannende Beispiele sind in diesem Artikel aufgeführt. Autor ist Wolfgang Krischke. Sobald der Artikel in der Online-Ausgabe der FAZ veröffentlicht sein sollte, füge ich den zugehörigen Link unten an.

Hier ist der Link jetzt:

Geistiges Leben der Bienen

Heute ist erstmals der Weltbienentag, ausgerufen durch die UN. Was einige Medien dazu berichten, steht unten:

Frankfurter Neue Presse

Frankfurter Rundschau

Frankfurter Rundschau

Stern

Focus

Focus

Spiegel online: Biene Maja muss nicht sterben

Von unserem Imkerverein, den Bee Friends Frankfurt, haben wir zusammen mit dem Gartencenter Sunflower einen Aktionstag veranstaltet.

Vor dem Haupteingang steht ein Tisch mit Informationsmaterial und echten insektenfreundlichen Pflanzen. Damit machen wir darauf aufmerksam, dass es bereits mit ganz einfachen Mitteln möglich ist, sowohl bienen- als auch insektenfreundlich in Gärten, Vorgärten oder kleinen Grünstreifen etwas für die Umwelt und gegen das Insekten- und Bienensterben zu tun.

Aktionsstand der Bee Friends Frankfurt zum ersten Weltbienentag bei Sunflower in Frankfurt-Kalbach

 

Danke an alle Leser. In diesem Monat hat der Blog 7050 Zugriffe gehabt. Das ist seit Bestehen absoluter Rekord. Im August 2013 haben wir mit insgesamt 310 Lesern in einem Monat begonnen und waren stolz darauf. Jetzt hat sich die Leserschaft gerade in diesem Monat verzwanzigfacht. Um wieviel stolzer dürfen wir nun darauf sein ....

Ganz herzlichen Dank an alle, die den Blog angeklickt haben. Wir arbeiten weiter an diesem Thema.

Eine wichtige Entscheidung für das Bienenleben ist heute auf der EU-Ebene gefallen. Drei Neonikotinoide sind in der Anwendung so beschränkt worden, dass sie nicht mehr im Freiland verwendet werden dürfen!

Spiegelartikel über NeoNix

 

Es ist kaum zu glauben und wunderschön: in diesem Monat erreichen wir so hohe Leserzahlen wie noch nie. REKORD! Nach der 5000er Marke haben wir jetzt bereits die 6000 Besucher in einem Monat überschritten. Soviele Besucher haben wir noch nie in einem Monat gehabt. Bis jetzt ist das der absolute Besucherrekord.

Ein herzliches Dankeschön an alle treuen Leser und Leserinnen !

Vor drei Tagen fanden Bauarbeiter bei den Ausschachtarbeiten für den neuen Spielplatz auf dem Riedberg zwei Artefakte. Die Arbeiten wurden sofort eingestellt und die zuständigen Behörden informiert. Prof. Dr. Kluge vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz sicherte den Fundort wissenschaftlich, seinem ersten Eindruck zufolge handelt es sich um zwei römische Votivgaben in Bienenform aus gebranntem Ton, die wahrscheinlich von römischen Legionären aus dem Süden mitgebracht wurden. Für diese Theorie spreche vor allem die mittelbare Nähe zur historischen Römerstraße, der sogenannten Saalburgstraße von Nida (heute etwa Heddernheim) zum Kastell Saalburg. Ungewöhnlich sei jedoch, dass es sich bei den Votivgaben weder um Waffen noch um den üblichen Frauenschmuck oder andere Gegenstände des Matronenkultes handele. Eine genaue wissenschaftliche Einordnung des Fundes stehe noch aus.

Ein Team des HR war anwesend, der entsprechende Beitrag soll heute um 19:30 Uhr in der Hessenschau gesendet werden. Hier schon einmal Fotos des Fundes, die wir machten, als wir mit den Hunden beim Gassigehen am Fundort vorbeikamen.

In mehreren Städten Deutschlands ist ein Projekt angelaufen, dass den Bestand der natürlichen Insektenvorkommen sichern oder vermehren soll. Bestimmte Wiesen werden zukünftig nur nur zweimal im Jahr gemäht, um die Blütenvielfalt zu erhalten. Hierdurch wird der natürliche Lebensraum vieler Insekten erhalten und nicht zerstört. Das Mähen verhindert hauptsächlich das Verunkrauten der Flächen. Hierdurch sollen die Blühpflanzen die Oberhand behalten und als Nahrungsquelle dienen. Die erhaltene Blütenpracht kommt natürlich auch den Bienen und Hummeln zugute.

So werden in Frankfurt die entsprechenden Areale für alle Menschen sichtbar gekennzeichnet:

Insektenschutz - Projekt in Frankfurt

Am Ende des Winters kommt die Stunde der manchmal bitteren Wahrheit: wieviele Bienenvölker haben überlebt? Völkerverluste sind nicht selten, in gewissen Grenzen gehören sie - leider - dazu.

Manche Imker, die es besonders stark betroffen hat, greifen in solchen Fällen zu einer Notlösung: sie füllen schwache Völker einfach mit anderen Bienen auf. In der Imkersprache nennt man das Völker vereinigen. Das ist durchaus sinnvoll, um schwache Völker nicht vollends zu verlieren. Dabei werden die Bienen eines schwachen mit denen eines starken Volkes vereinigt. Jeder Imker hat das in seinem Leben mehrfach gemacht.

Schwierig wird es, wenn allerdings fremde oder gar importierte Bienen den eigenen zugefügt werden.

In spiegel-online stand dazu der folgende Artikel in der Ausgabe vom 3. März 2018:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/bienensterben-imkerverbaende-warnen-vor-importbienen-a-1196323.html

 

Gestern war Heiligabend, der Abend der Bescherung zu Weihnachten. Was schenken sich Imker wohl zu Weihnachten?

Hier ein Beispiel:


So sah es noch eingepackt, aber befreit vom Geschenkpapier aus. Und so kam der Inhalt zum Vorschein:

Aufgebaut - fast schon wie eine Krippe - sieht es dann so aus:

So kommt man als Imker auch zu seinen Bienenvölkern ....

Frohe Weihnachten allen Lesern und ebenso viel Vergnügen wie ich es hatte.

PS.: Auf Youtube gibt es einen Kurzfilm mit dieser Ausstattung. Hier ist der Link

oder

 

Am 02. Oktober 2017 waren die Riedberg-Imker in der Schule zu Besuch.
Von der Neuen Gymnasialen Oberstufe auf dem Riedberg kam die Anfrage, ob wir nicht den Schülern des Leistungskurses Biologie etwas über Bienenhaltung erzählen könnten. Dies war Teil einer Projektwoche, an deren Ende die Schüler selbst Kunsthonig (!) herstellen wollten. Ein Vergleich mit dem Original lag somit auf der Hand!
Die Kursteilnehmer/innen trafen sich zuerst an unseren Bienenstöcken. Dort erhielten sie einen ersten Eindruck von der Magazinimkerei. Wegen des schlechten Wetters und der niedrigen Temperaturen war ein Blick ins Beuteninnere leider nicht möglich. Daher wurde die weitere Veranstaltung ins trockene Schulgebäude verlegt.
Die Schüler erfuhren einiges über die Biologie der Bienen: Wie entwickeln sich die einzelnen Bienen? Wie entwickelt sich das Volk? Was sind die Aufgaben der einzelnen Bienenwesen? Was bedeutet das Schwärmen? Wie entsteht Honig? Und wie wird er geerntet?
Beeindruckend für alle war zu erfahren, dass die Lebensleistung einer einzigen Sammelbiene "nur" in der Honigmenge eines gestrichenen Teelöffels besteht. Der Respekt vor den Bienen wuchs dadurch deutlich! Verblüffend war es für die Kursteilnehmer ebenso, wie wenig Wachs in einem Rahmen ausreicht, um ihn mit Waben zu füllen, die später bis zu drei Kilogramm Honig aufnehmen können. Auch die Unterschiede zwischen einem Imkerhonig und einem Honig aus dem Supermarkt kamen zur Sprache. Selbstverständlich konnten die Schüler unseren mitgebrachten Honig auch verkosten.
Alles in allem eine gelungene Infoveranstaltung, die allen Beteiligten so viel Spaß bereitete, dass die Stunden wie im Honigbienenflug vergingen.

 

„Das Jahr, als die Bienen kamen“ von Petra Postert

Rezension

Die Imkerei war eine Beschäftigung für alte Männer, aber die Bienenbegeisterten wurden in den letzten Jahren immer jünger und es kamen immer mehr Frauen hinzu.

So wie die zwölf Jahre alte Josy, die zuerst überaus skeptisch ist, als ihr der Großvater testamentarisch einen Bienenstock hinterlässt. Sie hadert eine Weile mit sich, bevor sie sich auf das Abenteuer einlässt, denn vor allem ihre Mutter ist von diesem Erbe nicht sonderlich begeistert. In Alma, einer Imkerfreundin ihres Großvaters, findet sie eine Mentorin, die ihr geduldig Praxis und Theorie der Bienenhaltung näher bringt. Und Josy findet Gefallen an ihrer neuen Beschäftigung.

Doch mit der Imkerei ist es wie mit dem Leben: nicht alles verläuft nach Plan. Josys Bienenvolk schwärmt, der Großteil zieht in einer riesigen Wolke hinfort. Aber es kommt noch schlimmer, denn ein Bienendieb treibt in der Gegend sein Unwesen…

Bis zur glücklichen Auflösung lernt Josy viel über Bienen, findet neue Freunde und löst ein Familiengeheimnis – verraten wird hier aber nichts!

Die Vermittlung von Sachwissen in Kinderbüchern ist eine heikle Angelegenheit, Gefahren lauern hinter jeder Ecke. Petra Postert umschifft diese Klippen jedoch souverän, indem sie einen cleveren Kniff einsetzt. Der Zeitraum der Geschichte beträgt ein Jahr, jedes Kapitel umfasst einen Monat. Parallel zur Geschichte der Protagonistin schildert die Autorin, was zur jeweiligen Zeit im Bienenstock passiert. Die Erzählweise bleibt dabei deskriptiv, eine Vermenschlichung wie bei vielen Disney-Figuren oder der Zeichentrickverfilmung der „Biene Maja“ wird vermieden. Auf kompliziertes Fachvokabular wird dabei kindgerecht größtenteils verzichtet, die Beschreibungen sind aus Imkersicht sicher teilweise vereinfacht, aber nie so, dass die Darstellungen nicht mehr korrekt wären. Die Vermittlung von Fachwissen findet auch mit gekonnter Beiläufigkeit im Haupterzählstrang statt, wenn etwa Alma bemerkt, wie nutzlos im zeitigen Frühling die Forsythienblüte für Bienen ist. Es wird nicht doziert, einen erhobenen Zeigefinger sucht man vergebens.

Nicht nur Kindern wird die Geschichte gefallen, auch Erwachsene werden ihren Spaß haben, zum Beispiel an den Beschreibungen eines klassischen Imkervereins – und später im Text bekommen auch die progressiveren Imker ihr Fett weg. Und Almas Bonmot über den ersten Stich einer Biene wird wohl im Rückblick jeder zustimmen!

Insgesamt eine flotte, spannende, sehr gut erzählte Geschichte, die en passant fundiertes Wissen über Bienen, aber auch das Leben vermittelt. Charaktere mit Schrullen und Macken werden lebensnah geschildert und nie der Geschichte geopfert. Die Autorin hat es zudem nicht nötig, sich mit einer aufgesetzten Jugendsprache bei ihrer Leserschaft anzubiedern. Ihre Sprache ist klar, mit einem altersgerechten Wortschatz. Ein rundum kurzweiliges Lesevergnügen für Menschen ab zehn. Und da Kinderbücher bekanntlich nicht von Kindern, sondern von Erwachsenen für Kinder gekauft werden, sei der Erwerb hiermit nahe gelegt!

„Das Jahr, als die Bienen kamen“

Text: Petra Postert

Tulipan Verlag

ISBN 978-3-86429-372-6

Der Eier-Skandal aus Belgien/Niederlande ist derzeit weit in aller Köpfen verbreitet. Kaum ein Medium, das nicht über Fipronil und die Eier berichtet.

Was dabei viel zu kurz kommt: Fipronil ist als Gift nicht nur für uns Menschen schädlich, sondern auch bei den Bienen! Wegen seiner Bienenschädlichkeit wurde es 2013 von EU beim Einsatz in der Landwirtschaft bereits verboten.

Mehr dazu und weitere Hintergründe gibt es in Spiegel-online zu lesen.

Hier der Link dazu:

"Die Geschichte von Eiern und Bienen"

Pflanzenschutzgift beeinträchtig Fruchtbarkeit

EFSA: Risiko für Bienen - Daten einreichen

Bienengiftiges Fipronil als Ameisenmittel

Gift für die Bienen

Agrar heute

 

Gelerntes weiterzugeben, also über Kommunikation Andere etwas zu lehren, galt bislang als Alleinstellungsmerkmal des Menschen. Inzwischen haben Wissenschaftler bewiesen, dass dieses Phänomen auch bei anderen Arten vorhanden ist.

Ein Nachbar hat mir vor wenigen Tagen diesen Link gesendet. Aus Urheberrechtsgründen kann ich nur den Link darstellen, den Inhalt nicht einbetten.

http://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-bienen-koennen-lernen-und-lehren-14467319.html

Beim Spazierengehen heute am frühen Nachmittag war ich auf dem Gelände des Uni Campus Riedberg unterwegs gewesen. Hier stehen die Institute der naturwissenschaftlichen Fächer der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Die ersten Bauten mit den chemischen Instituten erfolgten bereits in den 70er Jahren. Entsprechend hässlich sehen sie auch im allseits bekannten funktionalen Einheitsstil aus. Die Neubauten hingegen sind teilweise richtig schöne Architektur. Noch im Aufbau befindet sich der sogenannte Wissenschaftsgarten. Er ergänzt oder ersetzt den früheren Botanischen Garten im Frankfurter Westend neben dem Palmengarten.

Im Fachbereich  Biologie werden seit Jahrzehnten bereits Bienen gehalten. Bei meinem heutigen Spaziergang habe ich erstmals einen Teil der universitäten Bienenstöcke durch den Zaun des Wissenschaftsgarten gefunden.

Im Dienste der Wissenschaft: Bienen(beuten) für die Universität
Im Dienste der Wissenschaft: Bienen(beuten) für die Universität
Universitätsbienen in Frankfurt im Wissenschaftsgarten
Universitätsbienen in Frankfurt im Wissenschaftsgarten

Interessant zu sehen, dass die Beuten hier in Viererblöcken aufgestellt worden sind. In der Erwerbs- und Hobbyimkerei gilt es, Bienenstöcke stets nur paarweise aufzustellen, damit man von beiden Seiten an jedem Volk bequem arbeiten kann ohne sich den Rücken zu verbiegen.

Im Frühjahr 2016 wurde der Blog das Ziel eines Hackerangriffs und war vorübergehend nicht im Internet erreichbar.

Am 8.9.2016 wurde der Blog erneut gesperrt. Beide Male hat Frank W. erheblichen Anteil daran gehabt, die schädliche Software zu finden und zu entfernen. Die zweite Sperrung war vermutlich Folge der ersten. Auf 168 Seiten fand sich Malware mit Spam-Links. Diese Links wurden einzeln manuell in Handarbeit entfernt. Bei der anschließenden Kontrolle waren keine Schädlinge mehr nachweisbar.

Das Serverunternehmen hatte anschließend nochmals die Seiten untersucht und noch einmal drei Dateien mit schädlichem Inhalt entdeckt. Auch sie sind dank Franks Hilfe inzwischen entfernt worden .

In einem weiteren Durchgang fanden die Malwarescanner dann noch einmal potentiell gefährliche Dateien im nicht konnektierten Archiv. Nach deren Löschung erfolgte dann endlich die Freigabe. Frank W. verschob den Blog wieder auf seine ursprüngliche Position auf dem Server. Damit sollte er dann auch wieder für alle Nutzer sichtbar geworden sein. Leider war das zumindestens bei mir nicht der Fall.

Erneute Rückfrage bei Frank: Google hat die Seiten noch selber nicht wieder als unschädlich abgespeichert. Eine entsprechende Info hat er dorthin versandt. Vermutlich wird es noch ein paar Tage dauern, bis Google dann selber den Blog nicht mehr als potentiell gefährlich einstuft. Zugleich gab Frank mir den Tipp, bis dahin  in den Browsereinstellungen den Schutz vor möglicherweise gefährlichen Seiten vorübergehend auszuschalten. Und siehe da: es war sehr gut so. Damit ist der Bienenblog wieder sichtbar, der entsprechende Hinweis zu einer potentiell gefährlichen Seite zu gelangen, ist nicht mehr vorhanden. Den entsprechenden Schutz kann man in wenigen Tagen wieder aktivieren.

Frank W. sei hiermit mein ganz besonderer Dank für die viele Arbeit und Mühe gesagt!!! 

In der Zwischenzeit habe ich die Planungen für das Jahr 2017 fertiggestellt. Die einzelnen Tage, an denen wir wieder öffentlich und mit einer Imkergruppe imkern, sind dann unter der Seite Termine zu finden.

Aus Wachsresten, die bei uns auf der Streuobstwiese beim Imkern angefallen sind, und aus eigenen Beständen, hat Ali Renani wieder einmal phantastische Modelle geschaffen. Hier sind seine Werke, lauter spannende Köpfe, über die man sogar schmunzeln darf.

Wer mehr wissen möchte: ali@renani.de   Das Urheberrecht aller Bilder liegt bei Ali Renani.

Mr. Waximus
Mr. Waximus
Waxander der B.
Waxander der B.
Waxanus
Waxanus
Waxel
Waxel
Waximilian
Waximilian
Waxipal
Waxipal
Waxlaus
Waxlaus

Heute abend habe ich im Gespräch mit Freunden von der folgenden Geschichte erfahren: ein Schwarm von Bienen soll einen Kampfjet in die Knie - sprich zur Landung - gezwungen haben.

Unglaublich, scheint aber wahr zu sein, wenn die folgenden Links stimmen:

Kampfjet Stern

Kampfjet Welt

Kampfjet MOPO 24

Kampfjet MOPO

Kampfjet Focus

 

So lautet die umlaufende Inschrift auf den Wappen der englischen Königin und der englischen Regierung. Näheres hierzu unter dem Link Honi soit .

Doch schreibe ich das nicht hier herein, um auf Großbritannien aufmerksam zu machen. Die Übersetzung dieses altfranzösischen Spruches lautet: Ein Narr, der Böses dabei denkt.

Der folgende Link hat mich vor wenigen Augenblicken erreicht. Sein Inhalt ist es wert zügig weitergegeben zu werden.

Postillon

 

Ali Renani ist einer unser Praktikumsteilnehmer des Jahres 2016. Er hat in Offenbach an der Hochschule für Gestaltung HfG visuelle Kommunikation studiert.

Vor kurzem fragte er mich, ob er die Wachsreste vom Wildbau auf den Rahmenoberträgern mit nach Hause nehmen könne, um daraus Figuren zu formen.

Hier sind seine Ergebnisse:

P412hs0

P7120016

P7180019

P7180021

Kontakt: ali@renani.de

Jetzt mitmachen und helfen:

BFF

https://www.betterplace.org/de/fundraising-events/bloggerfuerfluechtlingei

Mehr dazu unter diesem Link:

http://www.fr-online.de/digital/blogger-fuer-fluechtlinge-blogger-sammeln-spenden-fuer-fluechtlinge,1472406,31586248.html

Nur wenige Meter von unserer Wohnung entfernt fanden wir es beim Gassigehen mit den Hunden. Jetzt im Sommer, nachdem die Felder bereits abgeerntet sind, tauchen sie vermehrt auf: lauter Löcher im Boden. Meistens sind es Mauselöcher und meistens sind sie wegen des Grasbewuchses nicht einmal auf den ersten Blick zu erkennen.  Nach der Ernte und vor allem durch die Trockenheit der letzten Monate bedingt, sieht man sie zuhauf.

Eines der Löcher jedoch war auch für uns ungewöhnlich: Bienen flogen dort hinein und hinaus. Eine Wildbienenkolonie hat sich in einem Erdloch eingenistet. Der Flugbetrieb war sogar recht rege. Vermutlich ist das Volk also nicht einmal so ganz klein.

Mit der ActionCam hatte ich versucht sie zu filmen, was mir auch gelang. Leider klappte der Upload jedoch nicht. Deswegen bin ich vorhin noch einmal mit der DigiCam hinaus und habe versucht die Bienen dort zu photographieren. Nebenbei habe ich dabei gehörigen Respekt vor den Tierphotographen bekommen. Wie unglaublich schwer ist es, gute und präzise Bilder von Tieren zu machen !

Wildbiene im Abflug aus ihrem Erdloch
"Wildbiene" im Abflug aus ihrem Erdloch
Erdloch mit Wildbienen im Anflug
Erdloch mit "Wildbienen" im Anflug

Ein großer Teil der Wildbienen lebt in Kollektiven. Auch hier ist das Zentralorgan eine Königin. Neben den Bienen in kollektiver Lebensweise gibt es die Solitärbienen und die Kuckucksbienen. Letztere bauen keine eigenen Nester, sondern nutzen fremde Nester für die Aufzucht ihrer Brut. Sobald das Nest frei ist, legen sie ihre Eier dort hinein.

Die meisten Wildbienen sind harmlos für uns Menschen und stechen nur dann, wenn sie sich sehr bedroht fühlen. Allerdings sind die Wildbienen mit die gefährdetsten Arten unter den Bienen und mit dem Aussterben bedroht. Damit würden sowohl der Natur als auch der Nutzung der Natur (Bestäubung) beträchtliche Schäden entstehen. Deshalb ist es in unser aller Interesse, diese Bienen am Leben zu erhalten.

Schön: zwei Leser haben mich darauf hingewiesen, dass dies keine Bienen, sondern ebenso schützenswerte Wespen sind !

 

Auf dem Außengelände des Plattnerhofs beginnt und endet ein Bienenlehrpfad. Lehrpfade gibt es inzwischen viele. Dieser zeichnet sich durch eine spannende Themenwahl und –vielfalt aus.

Drei sehr unterschiedliche große Themenbereiche werden auf diesem Lehrpfad vorgestellt.:

  1. Sinneswahrnehmungen von Bienen
  2. Poesie über Bienen
  3. Verquickung (katholischer) Religion und Bienenzucht in Südtirol.

Mit diesem Beitrag schreibe ich etwas zu Poesie und Literatur über Bienen

 

Hinter diesem Holzdeckel verbergen sich mehrere Literaturstellen.

Der erste Text stammt von einem berühmten, aber inzwischen nahezu vergessenen Autor: Hoffmann von Fallersleben (2.4.1778 bis 19.1.1874). Er ist der Autor sehr bekannter Kinderlieder wie Alle Vögel sind schon da, Ein Männlein steht im Walde, Kuckuck, Kuckuck ruft's aus dem Wald, Der Kuckuck und der Esel oder Morgen kommt der Weihnachtsmann. Zugleich ist er der Schöpfer des "Lied der Deutschen", dessen dritte Strophe heute als deutsche Nationalhymne gesungen wird. Auch das bekannte Kinderlied Summ, summ, summ stammt von ihm.

Für mich war es erfreulich, auch die anderen Strophen zu lesen, die meistens beim Singen untergehen.

 

Aus einer völlig anderen Richtung stammt der folgende Text. Sein Autor ist Karl Marx (1818 bis 1893).

Eine Übersetzung hierzu aus Wikipedia:

"[…] eine Biene beschämt durch den Bau ihrer Wachszellen manchen menschlichen Baumeister. Was aber von vornherein den schlechtesten Baumeister vor der besten Biene auszeichnet, ist, dass er die Zelle in seinem Kopf gebaut hat, bevor er sie in Wachs baut. Am Ende des Arbeitsprozesses kommt ein Resultat heraus, das beim Beginn desselben schon in der Vorstellung des Arbeiters, also schon ideell vorhanden war." - Karl Marx, Das Kapital. Band 1, MEW 23, S. 193

Vom irischen Dichter William Butler Yeats stammt "Lake Isle of Innisfree"

Hier wegen der besseren Lesbarkeit der Text aus Wikipedia:

Lake Isle of Innisfree

I will arise and go now, and go to Innisfree,

And a small cabin build there, of clay and wattles made;

Nine bean rows will I have there, a hive for the honey bee,

And live alone in the bee loud glade.

 

And I shall have some peace there, for peace comes dropping slow,

Dropping from the veils of the morning to where the cricket sings;

There midnight's all a glimmer, and noon a purple glow,

And evening full of the linnet's wings.

 

I will arise and go now, for always night and day

I hear lake water lapping with low sounds by the shore;

While I stand on the roadway, or on the pavements grey,

I hear it in the deep heart's core.

– W.B. Yeats

Unter dem folgenden Link ist das Gedicht auch nachzuhören:

http://www.lyrikline.org/de/gedichte/lake-isle-innisfree-638#.VBWBLfl_uSo

Yeats ist einer der großen Dichter des 20. Jahrhunderts, 1923 hat er den Literaturnobelpreis erhalten.

Eine Übersetzung ins Deutsche gibt es unter dem folgenden Link:

http://www.alb-neckar-schwarzwald.de/poetas/yeats/

 

Sehr viel älter ist dieser Text, der Lorscher Bienensegen:

Hierzu etwas mehr aus Wikipedia:

Der Lorscher Bienensegen gehört zu den ältesten gereimten Dichtungen in deutscher Sprache. Der althochdeutsche Zaubersegen wurde im 10. Jahrhundert kopfüber an den unteren Rand einer Seite der apokryphen Visio St. Pauli aus dem frühen 9. Jahrhundert geschrieben. Das Manuskript entstand im mittel- oder oberrheinischen Raum und wurde ab etwa 900 im Kloster Lorsch aufbewahrt; dort dürfte der Eintrag des Bienensegens im 10. Jahrhundert erfolgt sein. Im 16. Jahrhundert gelangte die Handschrift in die Bibliotheca Palatina in Heidelberg. Seit 1623 wird sie in der Biblioteca Apostolica Vaticana unter der Signatur Pal(atinus) lat(inus) 220 aufbewahrt (der Bienensegen findet sich dort auf fol. 58r).

Der Spruch sollte vermutlich ein schwärmendes Bienenvolk an einen Bienenstock rufen.[1] Englische Linguisten haben Ähnlichkeiten mit dem altenglischen Bienensegen Charm wiþ ymbe festgestellt.[2]

http://de.wikipedia.org/wiki/Lorscher_Bienensegen

 

Von Garcia Lorca , dem spanischen Dichter und Schriftsteller (1989-1936) stammt

Übersetzt:

Goldene Bienen

suchten Honig

Wo wird er sein

der Honig?

Er ist im Blau

einer kleinen Blüte

auf einer Knospe

des Rosmarins.

 

Von Lessing ( 1729 - 1781 ) stammt das folgende Gedicht aus dem Jahr 1771:

 

Noch einmal Garcia Lorca:

 

Zuletzt Victor Hugo (1802-1885) der Autor u.a. von "Der Glöckner von Notre Dame"

 

 

 

 

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